Das Potenzial der Eigensprache in der Psychiatrie und Psychotherapie

 

Was und für wen?

 

Kennenlernen und Ausprobieren der Idiolektischen Gesprächsführung durch Wahrnehmen der Eigensprache, Loslassen eigener Hypothesen und Konzepte,
bewussten Einsatz kurzer, offener Fragen und achtsames Umgehen mit den Metaphern und Motiven der Gesprächspartner.

Die Eigensprache (Idiolekt) als einzigartiger sprachlicher „Fingerabdruck“ eines jeden Menschen enthält wertvolle Hinweise auf sein implizites Wissen. Der achtsame und spielerische Zugang zu diesem „Wortschatz“ durch einfaches und offenes Fragen nach den bildhaften Elementen unter Beachtung der körperlichen Signale schafft rasch Sicherheit im Dialog und öffnet den Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern kreative Räume für die Erkundung eigener Motive und Klärung von Motivationen. So werden die Grundbedürfnisse nach Bindung,
Kontrolle, Orientierung und Selbstwert verwirklicht und unsere Gesprächspartner können sich selbst auf wertschätzende Art und Weise betrachten. Psychische Dynamiken können erarbeitet werden und Klientinnen und Klienten finden für sich selbst passgenaue Wachstums- und Lösungsmöglichkeiten. So können wir über die Bildhaftigkeit der Sprache Zugang zum inneren Wissen der Klienten finden. Die Idiolektik kann jenseits vom methodischen Vorgehen (ob verhaltenstherapeutisch, tiefenpsychologisch, analytisch oder systemisch) Vertrauen
ermöglichen und ebenso in beraterischen und anderen kommunikativen Kontexten eine vertrauensvolle selbstermächtigende Beziehungsgestaltung möglich machen.

Mitzubringen ist das eigene Nichtwissen, dann fällt das Fragen leichter.

Wo und wann?

23.–24.06.2026 von 09.00 bis 16.30 Uhr

Seminarnummer: 26_02_04_051_ER

Ort: Erlangen

Raum: C/001
Schulungsraum 

wer und wieviel?

Dozent
Dr. med. Tilman Rente

Teilnehmeranzahl: 15

Kosten: 480,- EUR

Anmeldeformular und weitere Infos finden Sie unten über das PFD.

und was noch?

Flyer und Anmeldung: